Nichts ist so unstet wie die Entwicklung der Baupreise. Und das nicht erst seit der letzten Monate. Der Baupreisindex bildet diese Preisentwicklung der letzten Quartale ab. Wir haben Ihnen hier die aktuellen Messzahlen für Bauleistungspreise auf Datenbasis in einer Übersicht zusammengestellt.
Der Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes ist ein wichtiger Indikator für die Preisentwicklung im Baugewerbe. Er misst Veränderungen der Preise für Bauleistungen und Baumaterialien und stellt diese in Relation zu einem bestimmten Basiszeitraum (aktuell 2015).
Dadurch lässt sich beobachten, wie sich die Kosten für Bauprojekte im Laufe der Zeit entwickeln. Steigende Baupreisindizes können auf höhere Produktionskosten oder eine höhere Nachfrage im Baugewerbe zurückzuführen sein, während sinkende Baupreisindizes auf einen Rückgang der Bauaktivität oder auf eine Entspannung im Markt hinweisen können. Der Baupreisindex ist daher ein bedeutendes Instrument zur Planung von Bauvorhaben und zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Bauprojekten.
Neben den Baupreisindizes für verschiedene Bauwerksarten des Hochbaus und des Ingenieurbaus sowie für Instandhaltungsmaßnahmen, gibt es auch Kenndaten für Bauleistungen.
Diese finden Sie für die Jahre 2020 bis 2024 (jeweils bezogen auf den Monat November) haben wir in einer Übersicht zusammengestellt. Sie können diese Übersicht über die Bauleistungspreise kostenfrei herunterladen.
Höchste Preissteigerungen im Jahr 2024:
Rohrdämmung: Steigerung von 127,2 auf 155,0 (eine Erhöhung von 21,9%).
Rohrleitung aus Metall: Steigerung von 138,8 auf 148,3 (eine Erhöhung von 6,9%).
Bodenverfestigung: Steigerung von 118,8 auf 146,4 (eine Erhöhung von 23,3%).
Niedrigste Preissteigerungen im Jahr 2024:
Dachverbundholz abbinden und aufstellen: Steigerung von 120,0 auf 123,0 (eine Erhöhung von 2,5%).
Dachdeckung mit Lattung: Steigerung von 132,7 auf 136,8 (eine Erhöhung von 3,1%).
Rohrleitung aus Kunststoff für Entwässerung: Steigerung von 118,7 auf 128,0 (eine Erhöhung von 7,8%).
